Regionen Aargau und Nordwestschweiz

    Dank einer konstant hohen Auslastung blickt die Rehaklinik Bad Zurzach auf ein sehr erfolgreiches Jahr zurück. Jan Wildenhain als neuer Klinikmanager setzt zusätzliche Impulse am Standort, die er mit seinem teilweise neu geformten Kaderteam umsetzt.

    Die gezielte Weiterentwicklung aller Standorte der Region zeigt klare Wirkung: Die Erweiterung der Rehaklinik Basel um 18 Betten sowie die Einführung des Step-down-Modells für neurologische Patientinnen und Patienten in der Rehaklinik Baden-Dättwil haben sich erfolgreich etabliert. Ein durchgängiges Behandlungsteam begleitet die Patientinnen und Patienten über den gesamten Aufenthalt hinweg und sorgt so für Kontinuität und Qualität in der Versorgung.
    Damit konnten die Standorte 2025 gestärkt und im Rahmen der erteilten Leistungsaufträge weiterentwickelt werden.

    Rehakliniken

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    Rehaklinik Bad Zurzach

    In der grössten der ZURZACH Care Rehakliniken unter der operativen Leitung von Sabrina Zerwes lag 2024 der Fokus auf der fachlichen Weiterentwicklung.

    • Auslastung

      2024 blieb die Belegung auf hohem Niveau stabil. Die gute Vernetzung von ZURZACH Care mit Zuweiserinnen und Zuweisern zeigte ihre Wirkung.

    • Kooperationen

      Auch im 2024 wurde der Sozialdienst verstärkt und frühzeitig in den Rehabilitationsprozess eingebunden, selbstverständlich immer unter Berücksichtigung des Rehabilitationspotentials, des Genesungsverlaufs und des Therapiebedarfs der Patientin oder des Patienten. Mit diesem Vorgehen können notwendige Übergangslösungen nahtlos an die stationäre Rehabilitation anschliessen. Patientinnen und Patienten mit einem erhöhten Betreuungsaufwand können in nachgelagerten Institutionen optimal weiterbetreut werden. Diese Lösung erhöht die Sicherheit der Nachbetreuung der Betroffenen und ist ausserdem eine Entlastung und Unterstützung für die Angehörigen.
      Im Jahr 2024 wurde die Zusammenarbeit mit den zuweisenden Ärztinnen und Ärzten weiter vertieft – zum einen durch persönliche Treffen, zum anderen durch intensivere Vorabklärungen zur Rehabilitationsfähigkeit der einzelnen Patientinnen und Patienten.

    • Infrastruktur

      Der Umbau der Medizinischen Trainings Therapie (MTT) mit neuen Gerätschaften eröffnet zahlreiche neue Möglichkeiten hinsichtlich Qualität und Ressourcenplanung. Diese werden 2025 durch die Anpassung der Prozesse und Planung ausgebaut. 

      Wegen der anhaltend geringen Belegung im Parkhotel fiel der Entscheid, das Angebot für stationäre Rehabilitationspatientinnen und -patienten einzustellen. Die Betreuung der Betroffenen ist bis Ende 2025 im ambulanten Setting gewährleistet. 

    • Medizinische Kompetenz

      Im Berichtsjahr hat ZURZACH Care die digitale Übermittlung der Röntgendaten eingeführt und ermöglicht nun eine tagesaktuelle Befundung an allen Standorten. Zudem hat die Radiologie von ZURZACH Care die Zusammenarbeit mit dem Röntgen-Institut Baden weiter intensiviert.
      Seit 2024 gehört die Behandlung angiologischer Patientinnen und Patienten zum Fachgebiet Innere Medizin. Die Erfahrung in Therapie und Pflege bleibt in diesem Bereich überdurchschnittlich hoch.
      ZURZACH Care hat die interdisziplinären Schmerz-Programme für Gruppen und Einzelpersonen 2024 überarbeitet und modernisiert. 
      Als anerkannte und etablierte Weiterbildungsstätte hat ZURZACH Care 2024 zahlreiche Assistenzärztinnen und -ärzte auf ihrem Weg zum Facharzttitel in Allgemeiner Innerer Medizin/Rheumatologie, Physikalische Medizin und Rehabilitation sowie Neurologie begleitet. 

    • Personelle Änderungen Stufe Chefärzte
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      Dr. med. Peter Wyss, Chefarzt für Muskuloskelettale Rehabilitation, übernahm die übergeordnete ärztliche Verantwortung im Rahmen einer neu geschaffenen Position als Standortchefarzt der Rehaklinik Bad Zurzach. Damit sollen ärztliche Strukturen und Prozesse gestrafft werden. 

    Rehaklinik Bad Zurzach

    Dank einer konstant hohen Auslastung blickt die erste und mit am höchsten Bettenkapazität ausgestattete Rehaklinik von ZURZACH Care auf ein sehr erfolgreiches Jahr 2025 zurück. Gleichzeitig wurden Massnahmen umgesetzt, um die Zufriedenheit von Mitarbeitenden sowie Patientinnen und Patienten weiter zu steigern.
    Mit einer Auslastung von 97% konnte das hohe Niveau des Vorjahres nicht nur gehalten, sondern bestätigt werden. Wesentlichen Anteil daran haben die in den vergangenen Jahren initiierten und konsequent umgesetzten Massnahmen zur Ergebnis- und Qualitätsverbesserung.
    Die intensiven, fallbezogenen Kontrollen durch die Krankenversicherer erforderten auch im Berichtsjahr eine enge Abstimmung zwischen Medizin, Therapie und Administration. Um diesen Anforderungen nachhaltig zu begegnen, wurde 2025 das Projekt Care Standards lanciert. Ziel ist es, klare Standards und strukturierte Abläufe zu etablieren, den administrativen Aufwand zu steuern und die Behandlungsqualität langfristig auf konstant hohem Niveau zu sichern und auszubauen. Die konsequente Umsetzung in allen Rehakliniken von ZURZACH Care erfolgt 2026.

    Personelle Veränderungen im Klinikmanagement

    Seit dem 1. März 2025 ist Jan Wildenhain Klinikmanager der Rehaklinik Bad Zurzach. Er hat die Leitung übernommen und setzt Impulse zur Weiterentwicklung des Standorts. Er folgte auf Sabrina Zerwes, die nach ihrem Mutterschaftsurlaub eine neue Funktion innerhalb der Organisation übernommen hat.
    Am 1. Oktober 2025 wurde Franziska Hintermann zur Leiterin Pflege ernannt. Sie verantwortet den ganzen Standort in Bad Zurzach.
    Die gruppenweite Einführung von Fachleitungen in Pflege und Therapie hat die interdisziplinäre Zusammenarbeit gestärkt und die Qualität weiter erhöht. Parallel dazu wurden gezielt Massnahmen umgesetzt, um die Zufriedenheit von Patientinnen, Patienten und Mitarbeitenden nachhaltig zu verbessern.


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    Rehaklinik Baden

    Dank des zusätzlichen Leistungsauftrags in der internistischen Rehabilitation behandelt und betreut ZURZACH Care in der Rehaklinik Baden seit Januar 2024 erfolgreich entsprechende Patientinnen und Patienten. Auch in Baden wurden Fachleitungen in Pflege und Therapie eingeführt, wodurch die interdisziplinäre Zusammenarbeit und die Qualität weiter gesteigert werden konnten. 
    Die Rehaklinik Baden Freihof wird weiterhin von Klinikmanager Dominique Nussbaumer geführt, der zusätzlich die Standorte Baden-Dättwil und Basel verantwortet und deren Weiterentwicklung standortübergreifend vorantreibt.

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    Rehaklinik Baden-Dättwil und Akutnahe Rehabilitation Baden

    Die 2024 realisierte Erweiterung des Standorts auf dem Campus des Kantonsspitals Baden sowie die Einführung des Step-down-Modells für neurologische Patientinnen und Patienten haben sich erfolgreich etabliert. Die durchgängige Betreuung durch dasselbe Behandlungsteam über den gesamten Aufenthalt hinweg – vom Eintritt ins Akutspital bis zum Austritt aus der Rehaklinik – gewährleistet hohe Kontinuität und Qualität in der Versorgung und wirkt sich positiv auf das Wohlbefinden sowie den Genesungsprozess der Patientinnen und Patienten aus.
    Der Standort wurde im Rahmen der erteilten Leistungsaufträge weiterentwickelt. Das Projekt Care Standards stärkt zusätzlich die strukturelle Grundlage und die Qualität der Abläufe. Die konstant hohe Auslastung bestätigt die erfolgreiche Positionierung und das Vertrauen in das Angebot.

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    Rehaklinik Basel

    2025 erweiterten die Kantone Basel-Stadt und Basel-Landschaft den Leistungsauftrag für internistische und onkologische Rehabilitation um den Bereich Geriatrie. Zusätzlich erhielt die Rehaklinik Basel neu vom Kanton Solothurn den Leistungsauftrag für internistische und onkologische Rehabilitation. Damit konnte die Positionierung des Standorts weiter gestärkt und das Leistungsangebot überregional ausgebaut werden.
    Die konstant hohe Auslastung ermöglichte es, die Bettenkapazität im September 2025 auf 45 zu erhöhen. Gleichzeitig gelang die Rekrutierung zusätzlicher Mitarbeitenden – insbesondere in der Pflege. Auch das Projekt Care Standards wurde in der Rehaklinik Basel erfolgreich eingeführt und trägt zur weiteren Strukturierung von Abläufen sowie zur Sicherung der Behandlungsqualität bei.
    Im Zuge des Verkaufs des St. Claraspitals an das Universitätsspital Basel, in dem die Rehaklinik Basel untergebracht ist, konnten neue Kooperationen mit dem Universitätsspital Basel (USB) erfolgreich aufgebaut und etabliert werden.

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    Ambulante Zentren

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    Ambulantes Zentrum Baden

    Das Ambulante Zentrum Baden im Bäderquartier hat 2025 sein Therapieangebot weiterentwickelt. Dadurch konnte es seine Position im Markt der Region weiter festigen.

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    Ambulantes Zentrum Bad Zurzach

    Das Ambulante Zentrum Bad Zurzach hat sich 2025 weiter etabliert und die Zahl der durchgeführten Therapien deutlich gesteigert. Gleichzeitig wurde das Angebot gezielt ausgebaut.
    Seit Anfang 2025 ergänzen diabetologische Sprechstunden das Leistungsportfolio und ermöglichen eine umfassende Betreuung von Patientinnen und Patienten mit Diabetes.
    Auch die organisatorische und digitale Weiterentwicklung wurde konsequent vorangetrieben: Die Vorbereitungen zur Einführung des neuen Tarifsystems TARDOC konnten 2025 erfolgreich abgeschlossen werden. Parallel dazu wird das digitale Angebot laufend erweitert – ab 2026 sollen Patientinnen und Patienten ihre Termine auch online buchen können.